Für jeden Pelz sterben Tiere. Sei es in freier Wildbahn, wenn sie nach qualvollen Tagen in Tellereisen verbluten oder totgetreten werden, oder in Pelzfarmen, wenn ihnen nach einem kurzen Leben in engen, schmutzigen Käfigen ein Metallstab in den Anus geführt wird, der unter Strom steht und im besten Fall schnell zum Tod führt. Nicht selten werden Füchsen, Kaninchen, Chinchillas, aber auch Hunden & Katzen bei lebendigem Leib ihre Haut abgezogen.
Das EU-Parlament hat ein klares Zeichen für Tiere gesetzt und somit vor allem Kanada in seine Schranken verwiesen, indem bei einer wichtigen Lesung für ein Import- und Handelsverbot von Robbenprodukten mit eindeutiger Mehrheit gestimmt wurde. In Kanada werden jährlich hunderttausende von Robben – zumeist Babies in einem Alter von max. 3 Monaten – grausam abgeschlachtet. Bei diesem barbarischen Treiben handelt es sich um das größte Massaker an Meeressäugern weltweit. |
Plagiarism is not my cup of tea.
But sometimes you can't come along without it...
TE DE ALIIS QUAM ALIOS DE TE SUAVIUST FIERI DOCTOS
(Dordalus in The Persian by T. Maccius Plautus)
Pelz? Nein, danke!
Remarks by President Obama at Buchenwald Concentration Camp
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"Ein Islam der anderen Art"
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Protest Movement in Iran: Fighting the Arrogance of Power
In Iran the talk is no longer simply of election fraud. The issue has long since become the regime's ignorance of the population and its contempt for their intelligence, writes the Iranian cultural journalist Parandis Ahmadi* Straight after the revolution countless women and men were killed, their crimes unknown, and many political leaders and opposition supporters were executed or forced into exile. A democratic beacon of hope turned disappointment to many reformist Iranians: during Khatami's period in office the chain murders of intellectuals and the suppression of the student protests of 1999 occurred After Ahmadinejad's election in 2005 the reform process begun under Khatami came to an abrupt end. The political pressure from civilian society has increased steadily since then "Enough is enough!" It is above all women who have led the peaceful protests against the suspected election fraud and re-election of president Ahmadinejad The author's name changed by the editor for security reasons |
Zum Fall Marwa al-Sherbini
Die von Demagogen und Scharfmachern instrumentalisierte Empörung in der islamischen Welt über die brutale Ermordung Marwa al-Sherbinis darf den Blick auf eine Wende zum Positiven zwischen dem deutschen Staat und den deutschen Muslimen nicht verstellen, meint Loay Mudhoon in seinem Kommentar.
Das Ritual ist uns allzu bekannt und ruft fast in regelmäßigen Abständen Irritationen in den ohnehin schwierigen Beziehungen zwischen dem "Westen" und der "islamischen Welt" hervor: Nach einer schrecklichen Tat folgt in der Regel ihr programmierter Missbrauch für Propagandazwecke, häufig in Form politischer Instrumentalisierung, angereichert mit viel Polemik und unzulässigen Verallgemeinerungen.
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Der Mord an Marwa al-Sherbini ist das Ergebnis der beinahe ungehinderten Hasspropaganda gegen Muslime von den extremistischen Rändern der Gesellschaft bis hin in deren Mitte, meint Stephan J. Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland. Marwa al-Sherbini mit ihrem Ehemann an ihrem Hochzeitstag: Die deutsche Gesellschaft scheint die Tragweite des Dresdner Anschlags nicht erkannt zu haben, so Kramer. "Wer einen Menschen wegen dessen Rassen-, Volks- oder Religionszugehörigkeit angreift, greift nicht nur die Minderheit, sondern die demokratische Gesellschaft als Ganzes an."
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Streit um die Burka in Frankreich
Irritationen bei Frankreichs Politikern: Abgeordnete mehrerer Fraktionen plädierten für einen Parlamentsausschuss, der klären soll, ob die Burka von Musliminnen freiwillig oder unter Zwang getragen wird.
Frauen, die die Burka trügen, seien "Gefangene hinter Gittern", sagte Sarkozy, während Gérin das Kleidungsstück als "wandelndes Gefängnis" bezeichnete.
Die in den Medien geführte Diskussion erinnert an die Debatte des Jahres 2004, als man über die Präsenz religiöser Symbole in den öffentlichen Schulen des Landes stritt. Im Zentrum stand dabei das Tragen des Kopftuches, das schließlich per Gesetz verboten wurde.
Die Burka und auch der Niqab, der das gesamte Gesicht mit Ausnahme der Augen verhüllt, sind signifikante, auffällige Symbole. In aller Deutlichkeit markieren sie die Präsenz eines Weltbildes, mit dem sich die meisten Franzosen schwer tun. Und gerade zur Burka ließe sich kein stärkerer Gegensatz denken als Marianne, die Marianne, die nationale Ikone des laizistischen Frankreichs.
Eine Symbolik, die zu derjenigen der Burka in kaum größerem Gegensatz stehen könnte: Eugene Delacroixs "Die Freiheit führt das Volk" aus dem Jahr 1830. Hier die selbstbewusste, furchtlose Frau an der Spitze ihrer (männlichen) Mitkämpfer – und dort die vollständig abgeschirmte sowie wehrlose und darum den Blicken der Männer entzogene Muslima.
[...]Der Koran spreche an keiner Stelle vom Niqab oder der Burka, erläutert der Islamwissenschaftler Mohamed-Cherif Ferjani. Und auch Dalil Boubakeur, der Direktor der großen Moschee von Paris, verwies darauf, dass die Burka weder islamische Pflicht noch Tradition sei.
Die für Stadtentwicklung zuständige Staatssekretärin Fadela Amara, Gründerin der Frauenrechtsbewegung "Ni putes ni soumises" ("Weder Huren noch Unterworfene"), unterstützte das Verbot. Die Burka sei das "deutliche und sichtbare Zeichen der Fundamentalisten und Islamisten", weshalb man es im Namen der Demokratie und der Frauen unterbinden müsse.
Obama in Cairo: Ich Bin Ein Muslimer
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