Plagiarism is not my cup of tea.
But sometimes you can't come along without it...
TE DE ALIIS QUAM ALIOS DE TE SUAVIUST FIERI DOCTOS
(Dordalus in The Persian by T. Maccius Plautus)
Für die aus Auschwitz und aus Buchenwald, aus Bergen-Belsen und aus Birkenau, die aus Treblinka und aus Ravensbrück, für die aus Stutthof und aus Börgermoor, die aus Mauthausen und aus Flossenbürg, aus Esterwege und aus Lichtenburg, die aus Theresienstadt und Dora I, für die aus Dachau und aus Majdanek, die aus Groß-Rosen und aus Struthof, für die aus Plaszu und aus Warschau, aus Neuengamme und Oranienburg, für die aus Belzec und aus Emsland, die aus Chulmhof und aus Sobibor, für die aus Hinzert und aus Leonberg, für die aus Breendonk und aus Westerbork, aus Gardelegen und aus Heuberg, aus Sachsenhausen und Lublin, die aus Demblin und aus Natzweiler.
Um dem mecklenburgischen Dialekt (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Mecklenburgisch-Vorpommersch) der niederdeutschen Sprache die Ehre zu geben und einen Eindruck von ihm zu vermitteln, zitiere ich hier aus der "Vörred" zu: Fritz Reuter (1810-74): Dörchläuchting (Olle Kamellen VI) (1866):
Wenn ick mi vermeten dauh, in dit Bauk ut de kümmerlichen Tiden nah den Säbenjöhrigen Krig 'ne Geschicht ut de gaude Vörderstadt Nigenbramborg tau vertellen, so darw keiner sick inbilden, dat ick mi vel mit vörnehme Lüd', mit Grawen un Gräwinnen bemengen ward – natürlich, as dat all de Titel beseggt, Dörchläuchten utbenamen – oder dat ick mit Gold un Gesmeid' un sidene Kleder 'rümmer spillunken ward – natürlich ok hir wedder Dörchläuchten utbenamen – oder dat ick vele klauke un gelihrte Lüd' up den Band trecken un sei vör de Ogen von mine Lesers up un dal danzen laten ward – hir äwer vör allen Dörchläuchten wedder utbenamen –; ne! dat all nich! Grawen un Gräwinnen gaww dat dunntaumalen in Nigenbramborg nich un giwwt dat ok hüt noch nich; mit Gold, Gesmeid' un sidene Kleder hett sick dat frilich up Stun'ns bet upsmeten, dunntaumalen was dat äwer dormit Essig, un mit klauke un gelihrte Lüd' hett sick dat frilich ok hellschen upbetert, indem dat ick mit Plesier en por Dutz von jede Ort uptellen kann, dunntaumalen was – Dörchläuchten utbenamen, un de was 't ok man dörch sinen Hofpoeten – kein einzigste gelihrte un besonders klauke Mann in Nigenbramborg; einer hadd denn tau de irste Sort den Herrn Konrekter un Kanter Äpinus un tau de tweite den Herrn Hofrath Altmann reken müßt.
(Quelle: Fritz Reuter: Gesammelte Werke und Briefe. Band VI: Dörchläuchting (Olle Kamellen VI) / De meckelnbörgschen Montecchi un Capuletti oder De Reis' nah Konstantinopel (Olle Kamellen VII). Konrad Reich Verlag, Rostock 1990. S. 7) (Weiterlesen kann man auf http://gutenberg.spiegel.de/buch/1382/1.)
Älskliga blommor små sina kalkar nu öppnar på vår mark, högt mot vår himmel blå lyser furans röda bark. Under en gammal gran ligga kottar som fallit i en ring. Myrorna hela dan springa flitigt där omkring.
Vinden från Nämdö fjärd till ditt fönster, min älskeliga, når och vid din huvudgärd lyser solen på ditt hår. Vila en stund ännu, hör i drömmen blott flyktigt lutans klang! Sov sött, min söta du, vid mitt ackompanjemang.
Ekorr'n på vårt staket putsar nosen i solen en sekund, flög sen som en raket in bland träden i vår lund. Uti vårt klara sund slog nu gäddan, en bölja går mot land, bryter först mot ett grund, somnar sedan in vid land.
Vår lilla gårsdsfontän strör nu pärlor på grenar och på blad, kastar mot nymfens knän nu en blänkande kaskad. Och på ditt hallonfält och på dina smultronsängar små grönskar det redan snällt över sandjord röd och grå.
Skrattar du, vad befalls! Du är vaken, du sov ju blott på skämt! Sov jag, nej inte alls, var är ekorrn som du skrämt? Ack, vilken stor förlust stå vid fönstret och vakta paulun! Hellre jag tog en dust ibland spetsar, flor och dun.
Aj! nu blev fönstret stängt och gardinen den sammandrogs så fort! Detta var rent befängt, ack, vad har jag arme gjort! Dörren den går! - Nå bra! Tyst, hon sover igen på samma vis, nu sova änglarna. Jag är uti paradis!
Chor. Erstling der Jugend in unserm Kreise, sei willkommen! Mit Trauer willkommen! Dir folge kein Knabe, kein Mädchen nach! Nur das Alter nahe sich willig und gelassen der stillen Halle, und in ernster Gesellschaft ruhe das liebe, liebe Kind!
Knaben. Ach! Wie ungern brachten wir ihn her! Ach! Und er soll hier bleiben! Lasst uns auch bleiben, lasst uns weinen, weinen an seinem Sarge!
Chor. Seht die mächtigen Flügel doch an! Seht das leichte, reine Gewand! Wie blinkt die goldene Binde vom Haupt! Seht die schöne, die würdige Ruh!
Knaben. Ach! Die Flügel heben sie nicht; im leichten Spiele flattert das Gewand nicht mehr; als wir mit Rosen kränzten ihr Haupt, blickte sie hold und freundlich nach uns.
Chor. Schaut mit den Augen des Geistes hinan! In euch lebe die bildende Kraft, die das Schönste, das Höchste hinauf, über die Sterne das Leben trägt.
Knaben. Aber ach! Wir vermissen sie hier, in den Gärten wandelt sie nicht, sammelt der Wiese Blumen nicht mehr. Lasst uns weinen, wir lassen sie hier! Lasst uns weinen und bei ihr bleiben!
Chor. Kinder! Kehret ins Leben zurück! Eure Tränen trockne die frische Luft, die um das schlängelnde Wasser spielt. Entflieht der Nacht! Tag und Lust und Dauer ist das Los der Lebendigen.
Knaben. Auf, wir kehren ins Leben zurück. Gebe der Tag uns Arbeit und Lust, bis der Abend uns Ruhe bringt und der nächtliche Schlaf uns erquickt.
Chor. Kinder! Eilet ins Leben hinan! In der Schönheit reinem Gewande begegn’ euch die Liebe mit himmlischem Blick und dem Kranz der Unsterblichkeit!